tipih-Dual-Ausbildung

tipih-Dual-Ausbildung für Pferd & Mensch - hier werden IMMER BEIDE geschult!
Und Sie lernen Ihr Pferd besser verstehen.

Entstanden ist die tipih-Dual-Ausbildung aus dem Gespannfahren, d. h. aus der Ausbildung von Fahr-Pferden und -Ponys und aus der Arbeit mit ihnen vor dem Wagen.

tipih steht für mehrere Schwerpunkte: zum Einen die Pferde über den Rücken zu fahren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Ausbildung der Fahr-Pferde und Ponys ohne Wagen mit Elementen des Horsemanship und der Légèreté.

Neben den körperlichen Voraussetzungen und den Haltungsbedingungen werden in der Arbeit mit dem Pferd dessen aktueller Stand hinsichtlich Charakter, Geist und Psyche - also auch die nicht-körperlich-sichtbaren Merkmale - zu Beginn und im Verlauf der Arbeit berücksichtigt.

Dual heißt, dass wir gemeinsam mit Ihrem Pferd arbeiten. Sie geben es nicht "zur Ausbildung" und holen es fertig wieder. So kann ich Ihnen Ihr Pferd Situations-angepasst in Ihr menschliches Verständnis übersetzen, so dass Sie Ihr Pferd besser verstehen und leiten lernen.

Dabei basiert der Umgang miteinander auf ehrlichem Respekt. Das gilt für beide Seiten.

Und dann kommt noch etwas Herz und Leidenschaft dazu. Dafür stehe ich auch.


Mein Pferd "Bukahr" (KB-Mix) und ich: ZUM ERSTEN MAL Schenkelweichen auf einer Volte gefahren.

Kurz gesagt: tipih-Dual-Ausbildung =

Fahren (& Reiten) + Horsemanship + Légèreté + Nicole Holz

mit dem Ziel der bestmöglichen Kombination beider (Pferd & Besitzer) damit beide möglichst lange möglichst glücklich & gesund, angst- und unfallfrei gemeinsam unterwegs sein können.

Sehr schnell trugen die (noch-)Nicht-Fahrer - also Reiter : - den Wunsch nach Unterstützung an mich heran. Selbstverständlich arbeite ich auch gern mit Reitern in der tipih-Dual-Ausbildung zusammen!

Zudem nehme ich selbst regelmäßig Unterricht bei Sabine Mosen, liz. Ausbilderin der Ecole de Légèreté, und besuche Veranstaltungen anderer Fachleute, denn auch ich möchte noch mehr verstehen….

FAQs:

Für WEN ist die tipih-Dual-Ausbildung?

Die tipih-Dual-Ausbildung ist offen für ALLE:

  • Freizeitreiter/-pferde wie "verheizter Sportler",
  • angstbelastete und/oder traumatisierte Reiter & Fahrer und Pferde,
  • anderweitig psychisch belastete Reiter & Fahrer und Pferde,
  • körperliche Schwächen bei Mensch und Pferd,
  • "fehlendes Gangvermögen" (z. B. Shettys) und "zu viel Masse" (z. B. Kaltblut) auch herzlich willkommen!

Jeder wird dort abgeholt wo er steht und gemäß seinem Vermögen gefördert in der Zeit, die er braucht - Pferd wie Mensch.

Was ist das ANGEBOT der tipih-Dual-Ausbildung?

  • Ausbildung von Fahr-Pferden und -Ponys mit dem Schwerpunkt die Pferde ÜBER DEN RÜCKEN zu fahren
  • Schnupperstunde Gespannfahren: Die Schnupperstunde dauert etwa 2 Stunden und gibt einen Überblick über das Anspannen und Fahren. Sie beginnt mit dem Aufschirren und Anspannen des Pferdes, es folgt das Fahren und endet mit dem Ausspannen und Abschirren. Im gemeinsamen Gespräch erfahren Sie auch Hintergründe zu Geschirr- und Wagenkunde.
    Kosten: 60 € brutto m. Rg.
  • gesunderhaltendes Training OHNE Wagen für alle Fahr-Pferde sowie alle anderen NICHT-gerittenen Pferde

  • Fahren vom Boden aus
  • Doppellonge Basis: Eingewöhnung und Grundlagen
    Doppellonge Standard: Zirkelarbeit mit der Doppellonge
    Doppellonge Premium S: gymnastizierendes Springen mit der Doppellonge
    Doppellonge Premium D: Dressur mit der Doppellonge bis hin zu den Seitengängen

  • Arbeit am Langen Zügel


  • Arbeit an der Hand (monatl. Gruppe vorhanden)


  • Horsemanship:
    Bodenarbeit, Vertrauensarbeit, Führtraining,
    bei Bedarf auch Unterordnung

  • Freiarbeit Grundlagen

  • Reiten mit Hund

  • Fahren mit Hund

  • Reiten mit Handpferd

Was KOSTET die tipih-Dual-Ausbildung?

am tipih: 18,00 € / 1 Einheit = halbe Stunde
mobil: 20,00 € / 1 Einheit = halbe Stunde zzgl. Anfahrzeit 50 Ct / km einfache Strecke

Die tipih-Dual-Ausbildung Einfahren von Pferden/Ponys geschieht nicht standardisiert in einem 4wöchigen Zeitfenster wie mitunter bei anderen (Fahr-)Ausbildern.
Die Ausbildung wird den Voraussetzungen von Ihnen und Ihrem Pferd entsprechend individualisiert ausgeführt und hat eine solides Endergebnis zum Ziel.
Mit der Bearbeitung der mit Ihnen gemeinsam entwickelten Hausaufgaben sowie mit der Vereinbarung der Terminfolge bestimmen Sie den Ausbildungsverlauf und damit die Kostenentwicklung aktiv mit.

Bitte bedenken Sie: Was kostet es bis Ihr Pferd mit / unter Ihnen z. B. eine Schritt-Pirouette kann? Oder die fliegenden Wechsel?

Das solide Einfahren Ihres Pferdes "und Ihnen" ist eine komplexe Ausbildung - für Sie beide!

Was ist der UNTERSCHIED für mein Pferd und mich zwischen der tipih-Dual-Ausbildung bei Nicole Holz und der FN-Fahrausbildung bei den FN-Fahrtrainern und -Fahrställen?

Die Unterschiede habe ich ausführlich beschrieben und sie den FAQs unten angefügt. Bitte lesen Sie am Ende der FAQs weiter. *

Und was NOCH?

  • eigene Anlage vorhanden: Außenplatz 20 x 40 m, RoundPen 16 m und überdachter Reitplatz 12 x 34 m

  • gemütliches Büro mit Küche und Sanitäranlagen

  • immer Individualtermine möglich (ohne "Gaffer und Kommentare")

  • mehrere Kutschen für verschiedene Pferdegrößen am tipih zur Verfügung

  • Paddocks für die Pferde - kein Stehen und Warten auf dem Anhänger nötig

  • Lehrgänge, Workshops, Themenabende und vieles mehr..... auch MOBIL möglich

  • Sprechen Sie mich an: 0177 29 6 27 28!
    Ich freue mich auf Sie.

* Zum UNTERSCHIED der tipih-Dual-Ausbildung zur FN-Fahrausbildung:

Vorab ist es mir wichtig folgendes festzuhalten:
Es geht nicht darum die FN, ihre Ausbildungsweise und die Fahrabzeichen zu kritisieren, schlecht zu machen, "umkrempeln zu wollen" o. ä.!

Mit der tipih-Dual-Ausbildung geht es mir lediglich darum das herkömmliche und althergebrachte Gespannfahren um zusätzliche und ergänzende Erkenntnisse zu vervollständigen - FÜR unseren Partner Pferd und für uns.

Wichtige Erkenntnisse z. B. zur Biomechanik des Pferdes, zur langfristigen Gesunderhaltung, Pferde-Psychologie, Haltungsbedingungen, Entwicklungsverlauf und Beeinflussung desselbigen ABER AUCH die veränderten Rahmenbedingungen im Straßenverkehr z. B. und vieles mehr finde ich SO wichtig, dass ich diesen Hintergründen in der Ausbildung und Arbeit mit den Fahr-Pferden und -Ponys mehr

Raum und die notwendige Zeit einrichten will.

Und der Pferdebesitzer soll ebenso gemäß seiner persönlichen Strukturen - d. h. privat, beruflich, familiär, finanziell und zeitlich - berücksichtigt werden.

Wünschenswert ist die bestmögliche Kombination beider - Pferd & Besitzer - damit beide möglichst lange möglichst glücklich gesund, angst- und unfallfrei gemeinsam unterwegs sein können.

Daher ist die tipih-Dual-Ausbildung ist eine multilaterale und daher komplexe Ausbildung für Fahrer und ihre eigenen Pferde, der ein ganzheitliches Konzept zu Grunde liegt.

Das ist alles.
Das bildet die Kernunterschiede zur FN-Ausbildung.

Im Folgenden erläutere ich diese Kernunterschiede zur FN-Ausbildung ausführlicher:

Bisher scheint der Einstieg in das Anspannen und Fahren in Dtld. nur über das Absolvieren eines Fahrlehrgangs ODER ganz ohne Anleitung als "Selbermacher" möglich.

FN-Fahrlehrgang bedeutet für den zukünftigen Fahrer:

- Komprimierung der Lerninhalte auf kurzmöglichste Zeit,

- Prüfungsstress,

- Fahrpraxis unabhängig vom eigenen Pferd,

- Anspannen unabhängig von den häuslichen Gegebenheiten,

- Lernen nach Plan unabhängig von eigenem Wissensstand.

D. h. für den Fahrer u. a.: das Fahrabzeichen ist für ihn ein von seinem eigenen Pferd unabhängiges Projekt, für das er sich Zeit nehmen muss.

Es wird keine Verbindung zwischen dem Fahrabzeichen-Lg. und den persönlichen Voraussetzungen des Fahrers in der Praxis geknüpft.

Da sind wir bei Kernunterschied 1 zur tipih-Dual-Ausbildung:
am tipih lernt der Fahrer unter Berücksichtigung seiner persönlichen Voraussetzungen, d. h. er/sie wird punktgenau an seinem derzeitigen (Ausbildungs-)Stand abgeholt.

Das FN-Fahren lernen wird durch vorgegebenen Prüfungstermin durch Lern-, Zeit- und Prüfungsstress, hier Fremdstress, bestimmt.
Da sind wir bei Kernunterschied 2 zur tipih-Dual-Ausbildung:
am tipih lernt der Fahrer individuell im Rahmen seiner persönlich vorgegebenen zeitlichen Rahmenbedingungen in stressfreiem Lernumfeld.

Im FN-Fahrlehrgang entsteht für vorsichtige und/oder sensible Menschen der zusätzliche Druck aus dem Sozialgefüge der Lehrgangsgruppe:
unterschiedliche zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen,
z. B. langsameres Lerntempo als die restl. Lehrgangsgruppe,

geringere finanzielle Mittel für das "Ausrüstungs-Wettkaufen", man ist vlt. "nur" Besitzer eines "profanen Furchenschweins" (Bezeichnung eines FN-Trainers für Shettys) statt eines züchterisch wertvollen Sportpferdes… u. a. "harmlose Sprüche".

Versagens-Ängste in der Prüfung sorgen für persönlichen Stress, hier: eigener Stress.
Da sind wir bei Kernunterschied 3 zur tipih-Dual-Ausbildung:
Am tipih bestimmt der Pferdebesitzer sein Lern- und Finanzierungstempo, die Ausbildung ist frei von Spott und Häme über einzelne Rassen - er ist frei von Beobachtungen und Richtungen durch Dritte.
Individuelle Einzeltermine in der tipih-Dual-Ausbildung reduzieren den Faktor Eigenstress im Alltag.

Das eigene Pfd. wird in einem (FN-)Ausbildungsstall eingefahren und vor Abholung wird im Ausbildungsstall einige Male angespannt:
d. h. der Fahrer fährt sein Pferd unter unpersönlichen, nicht häuslichen Voraussetzungen, am besten noch mit Ausbildungsgeschirr und Einfahrwagen;
im besten Fall ist diese Ausrüstung auch noch unterschiedlich zur eigenen.

So kann der Fahrer keinen Umgang und keine Sicherheit mit seinem eigenen Gespann und der Handhabung seiner eigenen Ausrüstung entwickeln.

Ein FN-Fahrlehrgang gibt den Absolventen nicht die ausreichende Sicherheit und Routine ihr eigenes Gespann ordnungsgemäß miteinander einzustellen; Routine ist selbstverständlich mit einem Lehrgang nicht erreicht.
Das verunsichert und folglich stresst es die Absolventen eines FN-Fahrlehrgangs zu Hause!

Die Kernunterschiede 1 - 3 gründen im ursprünglichen Ansatz des "tipih - Zentrum für tiergestützte Therapie und Förderung N. Holz", daher auch der Name "tipih-Dual-Ausbildung".

Ein weiterer Kernunterschied:
das eigene Pferd wurde schon als eingefahren gekauft und wurde bisher mangels Fahrausbildung des Besitzers nur geritten:

Der FN-Fahrlehrgang hat dafür keine Lösung.
Dort wird auf Lehrgespannen gefahren.

Bei der tipih-Dual-Ausbildung wird die Kombination Fahrer + eigenes Pferd in der Praxis aktiv miteinander verbunden, so lernt der Fahrer sein Pferd im Rahmen der Fahrausbildung (neu) kennen und einzuschätzen;
Der Fahrer wird an seinem Pferd geschult, er bekommt sein Pferd in sein persönliches menschliches Verständnis übersetzt.
Sie wachsen als individuell aufeinander abgestimmtes Team zusammen:
das bildet den Kernunterschied 4 der tipih-Dual-Ausbildung, daher auch der Name "tipih-Dual-Ausbildung".

Da der FN-Fahrlehrgang auf fremden Lehrgespannen stattfindet hat der Besitzer mit seinem eigenen Pferd dann sozusagen zu Hause einen Kaltstart in den Straßenverkehr: sein Pferd und er kennen sich noch nicht aus der Fahr-Position sondern bisher nur aus der Führ- oder Reitposition im Straßenverkehr.
Am tipih wiederum ermöglicht das individuell aufeinander abgestimmte Besitzer-Pferd-Team ein vorausschauendes Fahren in erweiterter Weise, dadurch werden Risiken im Straßenverkehr deutlich minimiert!
Das bildet den Kernunterschied 5 der tipih-Dual-Ausbildung.

Nun zur Entwicklung der tipih-Dual-Ausbildung und den weiteren Kernunterschieden:

Beim Gespannfahren werden fast ausschließlich Kandaren eingeschnallt. Zur Risikominderung im Straßenverkehr ist es auch sinnvoll.

Meine Beobachtungen im Freizeitfahren und Fahrsport sowie meine Erfahrungen im eigenen Training/Unterricht zeigten mir immer wieder Trainer, Lehrer und Fahrer (und -innen / im weiteren Text "Fahrer" zusammengefasst), die beim Fahrpferd eine doch deutliche "Grund-Anlehnung" wünschen und beim Fahrer eine ebenso deutliche "Grund-Parade" in der Hand sehen (wollen) - auf Kandare.

Als weiteres Kennzeichen der "normalen, englischen" Ausbildungs- und Reitweise beobachte ich in der Praxis, dass die Pferde aus dem Schwung heraus gearbeitet und an Lektionen herangeführt werden und diese eben aus dem Schwung heraus erlernen.
Frau Mosen beschreibt es auf Ihrer Website sehr schön in dem einen Absatz u. a. mit: "...Treib mehr, Hand ran, halt mal gegen..."

Ich vermisste das "feine Kosten" der Kandare im Pferdemaul und in der Fahrerhand!

Meine persönl. Erfahrungen vermitteln mir seit mehreren Jahren den Eindruck, dass eine solch deutliche Grundanlehnung nicht sein muss beim Fahren.

Für eigene Zwecke habe ich es persönlich in den letzten Jahren gemäß meinen Eindrücken anders gehandhabt.
Entsprechend war meine regelmäßige Rückmeldung bei Trainingsteilnahmen, dass meine Pferde vergleichsweise leicht in der Hand sind, weich im Maul mit guten Kauaktivitäten.
Sie hören im Maul sehr aufmerksam zu und sind von sich aus eigenmotiviert, jedoch auch anspruchsvoll, da sie eine sehr ruhige Hand kennen und erwarten -
ein "Fahren mit feinen Hilfen" stellten andere Trainer und Fahrer fest.

Hier auf den Bildern mein Zweispänner mit „Noopi“, der noch bei mir ist, und „Phabry“.

„Phabry“ - ein anstrengender Sportler, dem ich schlecht gerecht wurde, daher Abgabe wegen Unterforderung bei mir - ging im Juli 2009 in den Nachwuchs-Sport nach Mecklenburg-Vorpommern, wo er noch erfolgreich unterwegs war.

Des Weiteren gewann ich aus persönlichen Beobachtungen (nicht nur der FN-Gespanne) den Eindruck, dass die Ausbildung über den Schwung die Pferde in der Praxis doch häufig sehr stresst.
Es "hetzt" die Pferde und streut mehr Unruhe, als dass sie lernen würden erst einmal in Ruhe zuzuhören und abzuwarten.

Zudem vermittelt das notwendige Tempo für den erwünschten Schwung schnell auch Überforderung beim Pferd, z. B. in der Koordination - wie gesagt, so meine Beobachtungen.

Dann wurde ich aufmerksam auf die klassisch-barocke Reitweise und fühlte mich endlich verstanden - nur dass zumeist geritten wird.

" - ?!? - "

Also erweiterte ich mein bisheriges Wissen durch Einzelstunden in der Langzügelarbeit sowie theoretischem und praktischem Reitunterricht in klassisch-barocker Weise.

Ich konzentrierte mich in der Ausbildung der Pferde auf ein ruhiges Arbeiten, das den Muskelaufbau sowie das Erlernen der eigenen Koordination für die Pferde voranstellt.

So dass das Lernen der Lektionen mehr ein Lernen aus der Kraft heraus und dem Verständnis dafür zum Ziel hat als aus dem Schwung heraus und dass die Kandare sensibler geschätzt, "gekostet" wird.

Und so entstand meine "Vision", mein großer Wunsch und ein großartiges Ziel:
das Anspannen und Fahren mit Einflüssen der feinen Hilfen (wie z. B. in der Ecole de Légèreté geritten wird) zu erweitern
und vielleicht sogar
eine kleine Brücke zwischen
den Ansätzen und Erkenntnissen der feinen Hilfen aus dem barocken Reiten der EDL und
dem Fahren bauen zu können,
natürlich im Rahmen der Möglichkeiten beim Fahren

= Kernunterschied 6 der tipih-Dual-Ausbildung.

Von dieser Überzeugung und meinen bisherigen Erfahrungen berichtete ich Frau Sabine Mosen, lizenzierte Ausbilderin und Reitlehrerin nach der Ecole de Légèreté von Philippe Karl.

So konnte ich Fr. Mosen gewinnen mich regelmäßig weiter zu schulen und mich beim "Brückenbau" in das Fahren mit feiner Hand auch theoretisch zu begleiten soweit das geht.

Die Ausbildung meiner Pferde sowie der Kundenpferde ergänzte ich um die Abkauübungen der EdL, die Arbeit an der Hand und die Langzügelarbeit.

Und so sind wir beim Kernunterschied 7 der tipih-Dual-Ausbildung: die Ausbildung des Fahrpferdes mit den Abkauübungen, der Arbeit an der Hand und der Langzügelarbeit.

Die rohen Pferde nehmen das Mundstück mit den Abkauübungen sehr gern an.

Es folgt dann die Arbeit an der Hand, geht weiter in die Langzügelarbeit und kommt dann erst in die Arbeit mit der Doppellonge.

So ergibt sich ein sehr sachter Umgang mit dem Pferd und es ist schließlich nicht überrascht, dass der Mensch auch aus der Distanz auf das Maul einwirken kann - wie es häufig in den ersten Stunden an der Doppellonge zu beobachten ist.

Hier kommt auch wieder der o. g. tipih-Ansatz (siehe Kernunterschied 1-3) zum Tragen, diesmal für das Pferd.

Auch erfahrene Fahrpferde nehmen die Abkauübungen sehr gern an, sie sind ihnen angenehm und entspannen sie.

So lernen die Pferde ruhig und aufmerksam zuzuhören und werden motivierte und kooperative Teampartner - und nicht zu "sturen Gegenhaltern" oder Pferden, die man "schon ordentlich vorne packen" muss und die "über den Schwung dahin eilen".

Auch für den Fahrer sind die Einweisung in die Abkauübungen und die Arbeit an der Hand eine sinnvolle Ausbildungsergänzung, da

Diese Erweiterung in der Ausbildung für den Fahrer in die Abkauübungen und die Arbeit an der Hand bildet den Kernunterschied 8 der tipih-Dual-Ausbildung zur FN-üblichen Fahrausbildung.

Zudem wird die Arbeit an der Hand (zwangsläufig) durch vielseitige Bodenarbeit für Pferd und Fahrer vorbereitet, so dass der Fahrer auch grundlegende Horsemanship-Zusammenhänge lernt und evtl. Schwierigkeiten wie z. B. Dominanzverhalten beim Pferd schon vor dem Anspannen ausgemerzt sind.
Da sind wir bei Kernunterschied 9 der tipih-Dual-Ausbildung zur FN-üblichen Fahrausbildung.

Freizeitfahrer, die sich neu an das Gespannfahren heranwagen, sowie Reiter sind dafür offen und nehmen meine bisherigen Erfahrungen gern an und kommen mit ihren Pferden zum Einfahren und weiterem vielseitigen Arbeiten.
Denn auch sie haben den Wunsch nach der harmonischen Einigkeit mit ihrem Pferd basierend u. a. auf Respekt und Vertrauen und genießen ihre ruhigen, aufmerksam zuhörenden und aus eigenem Antrieb mitmachenden, motivierten Pferde sowie die Zusammenführung des Teams Pferd u. Fahrer / Reiter.

DIE tipih-Dual-Ausbildung - oft kopiert doch nicht erreicht.